Zeitgeber

Wie Ihre innere Uhr beeinflusst wird

Sie sind nicht Sklave Ihres zirkadianen Rhythmus und können ihn aktiv beeinflussen. Um zu verhindern, dass sich der nahezu 24-stündige zirkadiane Rhythmus mit der Zeit von der tatsächlichen Tageszeit entfernt, synchronisiert er sich auf bestimmte exogene (äußere) Zeitgeber. Diese so genannten Zeitgeber (von deutsch “Zeit geben”) beschleunigen oder verzögern den zirkadianen Rhythmus phasenweise, je nach Stimulus und Zeitpunkt der Stimulation [Roenneberg2007]. Der dominante Zeitgeber ist das Licht, aber auch Faktoren wie Bewegung, Nahrungsaufnahme oder exogenes Melatonin beeinflussen nachweislich die zirkadiane Phase. So wie künstliches Licht am Abend die zirkadiane Uhr verzögern kann, kann man z. B. die morgendliche Lichtexposition nutzen, um sie aktiv voranzutreiben:

Licht
Körperliche Bewegung
Ernährung
Melatonin
Temperatur
Geräusche